C-CEO Zsolt Hernádi:
"Wir kommen stärker aus der Krise heraus als wir hineingegangen sind."
Der vierte Bericht 2010 wurde am 15. Februar in Budapest präsentiert: Verglichen mit dem Vorjahr, stieg das EBIT der MOL Gruppe – vor Sondereffekten - um 58 Prozent auf 599,3 Milliarden HUF. Der Betriebsgewinn verbesserte sich um 88 Prozent und wurde mit 331,7 Milliarden HUF ausgewiesen. 2010 stieg auch der Netto-Ertrag um 6 Prozent an und machte 100,8 Milliarden HUF aus. Die eigentlich nachhaltig verbesserte Geschäftsleistung entwickelte sich leicht nach unten: Gründe dafür sind die ungarische Krisensteuer (25,8 Milliarden HUF) und eine zusätzliche, von der EU Kommission geforderte Lizenzzahlung inklusive Zinsen in der Höhe von 35,2 Milliarden HUF.
Die Geschäftsgewinne der INA entwickelten sich in ihrem ersten Jahr der Konsolidierung positiv.
Die internationale Geschäftstätigkeit weist einen substantiellen Anstieg ihres Anteils am Geschäftsgewinn 2010 aus. Die internationale Produktion war einer der Hauptprofitträger für das Unternehmen, da Investitionen der vergangenen Jahre zum Tragen kamen. Die Gewinne der Fördertätigkeit wuchsen auf Grund einer starken internationalen Performance und steigender Preise weiter.
Die verarbeitende und petrochemische Industrie zeigte auf Grund eines ungünstigen externen Umfelds weiter Schwächen. Trotzdem konnten die Ergebnisse der Downstream-Tätigkeit, von einem niedrigen Niveau ausgehend, verdoppelt werden und die Petrochemie wandte sich ins Positive. Gas und Strom tragen weiterhin wesentlich zu einem gesunden Geschäftsergebnis bei, trotz einschränkender Regulierungsbestrebungen.
Zsolt Hernádi, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer der MOL Gruppe: “Das Jahr 2010 war erfolgreich. Trotz eines herausfordernden makroökonomischen Umfeldes und regulativer Hindernisse, konnten wir nicht nur unsere Finanzsituation als Ganzes verbessern, sondern auch das Fundament für die Weiterführung und Neugründung von Schlüsselprojekten in jeder einzelnen Geschäftssparte legen und rechnen daher künftig mit noch erfolgreicheren Zeiten.
In einem Jahr, in dem eine graduelle wirtschaftliche Erholung einsetzte, konnten wir den Aufschwung erfolgreich nutzen. Dies beweist, dass unsere Überzeugung, einer diversifizierten Strategie zu verfolgen, richtig ist. Der Gewinnanteil internationaler Operationen hat sich im Jahr 2010 signifikant nach oben entwickelt. Wir erwarten, dass sich dieser Trend in den nächsten Jahren fortsetzt.
Im ersten Jahr der vollen Konsolidierung der INA als Mitglied der MOL Gruppe, wurde die Integration fortgeführt und durch weitere Investments und Effizienzverbesserungen begleitet. Diese Bemühungen zeigen sich bereits jetzt im Gewinnbeitrag der INA.
Wir stehen voll und ganz hinter umfassenden Effizienzstärkungen, der Qualität unserer Vermögensbasis und der Nutzung aller Synergien, die durch integrierte Operationen entstehen. Ein erweitertes Portfolio wird auch in Zukunft das Potential zum organischen Wachstum sichern.”